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Kommentar zur Rekrutierung im Wandel von Andreas Schmincke (meteor Vorstand): Der Mensch bleibt Mittelpunkt auch im digitalen Prozess

Andreas Schmincke (meteor Vorstand)

 

Der Mensch bleibt Mittelpunkt auch im digitalen Prozess

Das Personalwesen befindet sich im Wandel, nicht nur in der Personaldienstleistung. Bei der Rekrutierung sind schnelle Reaktionszeiten gefordert, denn der Trend bei den Bewerbungen geht inzwischen von online zu mobil. Das Benutzerverhalten der Menschen hat sich innerhalb von gut zehn Jahren seit der Markteinführung der Smartphones massiv verändert.

Viele Unternehmen fühlen sich angesichts der hohen Veränderungsgeschwindigkeit überfordert. Damit der Prozess schneller, digitaler und flexibler wird, haben einige Unternehmen die Rekrutierung bereits ausgelagert; ein Trend, der sich fortsetzen wird.

Welche Herausforderungen ergeben sich in diesem Zusammenhang für meteor? Und wo bleibt der Mensch? Was ist Menschen in verschiedenen beruflichen Lebensphasen wichtig?

Laut einer Umfrage des Online-Jobportals StepStone erwarten Fachkräfte, die auf der Suche nach einem neuen Job sind, unkomplizierte Bewerbungsprozesse. Vier von zehn potenziellen Kandidaten sehen von einer Bewerbung ab, wenn ihnen das Prozedere zu kompliziert erscheint. Daher gilt es, die digitalen Kanäle auf die Bedürfnisse der Bewerber auszurichten und gekonnt einzusetzen.

Unser Ziel ist es jedoch weiterhin, die Menschen kennenzulernen. Somit ist und bleibt für uns das persönliche Bewerbungsgespräch der wichtigste Schritt im Rekrutierungsprozess, denn hier können gegenseitige Erwartungen ausgetauscht werden, die die Qualität im Rekrutierungsprozess auch in der Zukunft bestimmen wird. Darüber hinaus wird die Einweisung für den Kundeneinsatz bei meteor weiterhin persönlich erfolgen. Das ist eines der Merkmale guter Betreuung, die bei uns fest verankert ist. In der jüngsten Befragung unserer Zeitarbeitnehmer haben 86 Prozent diesen Aspekt positiv wahrgenommen und bewertet. Darüber freuen wir uns und fühlen uns auf unserem Weg bestätigt.

Wir setzen moderne Technologien dort ein, wo sie sinnvoll unterstützen können: Bei der Terminfindung, der Einsatzvorbereitung oder der Dokumentation. Doch wie kann meteor in Zeiten des Fachkräftemangels über mehr Digitalisierung und wertschätzenden Umgang hinaus neue Zeitarbeitnehmer für sich gewinnen und an sich binden? Ein wichtiger Aspekt, der die Zufriedenheit und Bindung fördert, sind attraktive Zusatzleistungen, die wir sowohl unseren internen Mitarbeitern als auch unseren Zeitarbeitnehmern bieten: Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Lohnfortzahlungen, eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge, Einkaufsvorteile etc.

Neue Herausforderungen sind durch das „Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze“ entstanden. Während die Equal-Pay-Regelungen vielen Kunden inzwischen vertraut sind, kommt die Höchstüberlassungsdauer Ende September 2018 erstmals zum Tragen. Davon ist meteor in überschaubarem Umfang betroffen. In der Metall- und Elektroindustrie, für die wir überwiegend tätig sind, beträgt die Höchstüberlassungsdauer bis zu 48 Monate, was betrieblich individuell geregelt wird. Das verschafft unseren Kunden mehr Dispositionsmöglichkeiten. Für die Rekrutierung ändert sich dadurch jedoch nichts. Der Wettlauf um die besten Fachkräfte ist in allen Branchen sehr intensiv.

Ihr Andreas Schmincke
meteor Personaldienste

 

 

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